Sonnenfenster

Der aussergewöhnlich warme Juni mündete in einem regnerischen und kalten Juli. Nach der Junihitze war es in den ersten Regentagen, ganz angenehm, im kühlen Regen auf dem Feld zu arbeiten. Nach den ersten erfrischenden Regentagen, stellte sich bald ein kalter, heftiger und zerstörerischer Dauerregen ein.
Die von dem Hagel im Juni verletzten Ackerfrüchte fingen an zu faulen und sorgten für einen teilweisen Verlust, der schon ausgebildeten Beeren und des erntereifen Feingemüses.
Anfangs Juli liess der endlose Dauerregen, die Befürchtung aufkommen, dass das Getreide auswächst, weil es zu nass ist, um rechtzeitig geerntet zu werden.
Vorletzter Woche ging am Freitag den 13. Juni ein Sonnenfenster auf, dass bis am Sonntag den 22. Juli geöffnet blieb. In dieser Sonnenwoche, konnten alle Feldarbeiten erledigt werden und die Menschen konnten sich von dem ungewöhnlich kalten und nassen Juliwetter erholen. Mitte Juli betrug die mittlere Tagestemperatur 13° Celsius, es war also gleich warm wie im Januar.
Im Januar war der Rasen schon so weit gewachsen, dass er schon bald wieder gemäht werden musste. Im Januar blühten die Wiesenmargeriten und im März folgte schon der Löwenzahn.
Das ganze Jahr ist von einem Wetterchaos gezeichnet. Ein Extrem löst das Andere ab. Die Welt ist aus den Fugen geraten. England versinkt im Wasser und gleichzeitig leidet Südeuropa unter einer nie da gewesen Hitzeperiode.
Wer weiss, wo das noch enden soll! Angesichts der Extreme in England und in Südeuropa, dürfen wie in der Schweiz dankbar sein, dass es nur ein wenig mehr regnet als sonst.

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Autor: gedankenblitze  •  24. Juli 2007  • Rubrik: Landwirtschaft •  Comments (0) • 


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