Und ewig grüsst der Nazi
Deutschland verwaltet das schwierige Erbe des Nationalsozialismuses. Die Deutschen, werden an den (Un)Taten der ihrer Grosseltern der Nazis gemessen. In Deutschland wurde der Nationalsozialismus voreilig beiseite geschoben und verdrängt. Die heutige Generation will unbeschwert von den Schatten Vergangenheit und der ererbten Schuld leben.
Noch sind nicht alle Opfer der Nationalsozialisten gestorben. Die Erinnerung ist bei den Opfervölker noch lebendig. Nicht der Täter sondern das Opfer bestimmt, wenn die Taten gesühnt sind. Der Vergewaltigter der seinen Spass hatte, sieht die Sache naturgemäss anders als das Opfer.
Die deutsche Mentalität ist genauso wie die Nationalsozialistische Ideologie an den Verbrechen der Nazi schuld. Arrogante Überheblichkeit gepaart mit Besserwissertum, ist den meisten Deutschen zu eigen. Die Zurschaustellung des Gefühls, etwas Besseres zu sein, wirkt auf andere wie Herrenmenschentum.
Der moderne Deutsche sollte nicht vergessen, dass seine Grosseltern Verbrecher waren oder dem Verbrechen zugeschaut und dabei applaudiert haben.
Herr Steinbrück mag in der Sache teilweise recht haben, im Ton hat er sich vergriffen. Er sollte sich entscheiden, ob er ein sozialdemokratischer Minister oder ein SS Obersturmbannführer sein will. Seine Worte sind ein Geschenk für die Gegner der Personenfreizügigkeit. Dafür das Deutschland am Boden liegt, trifft die SchweizerInnen keine Schuld. Die Deutschen haben den Gazprom Angestellten Schröder zu ihrem Bundeskanzler bestellt, nun dürfen sie auch die Suppe alleine auslöffeln die er ihnen eingebrockt hat.
Es ist eine deutsche Unart den Nachbarn, den Ausländer oder den Juden die Schuld für ihr Unvermögen in die Schuhe zu schieben.
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Autor: gedankenblitze • 30. Oktober 2008 • Rubrik: Soziale Frage • Kommentare (10) •
Tags: Nazi, Peer Steinbrück, Politik, Steuern
am 30. Oktober 2008 um 14:23 Uhr | #
Die Schweizer vergessen leider zu gerne, dass sie es waren, die vom Nationalsozialismus am meisten profitiert haben, als sie das Gold, dass die Nazis widerrechtlich den Juden abnahmen, verwalteten.
Beide Seiten zu bedienen, ist keine Neutralität, auch wenn viele Schweizer das denken.
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
Ich halte es dennoch für falsch, ein ganzes Land für die Verbrechen einzelner verantwortlich zu machen.
(Vermutlich wird dieser Kommentar gelöscht, aber das würde dann sehr gut ins Bild passen).
am 30. Oktober 2008 um 14:31 Uhr | #
Manchen Menschen haben sie einfach ins Hirrn geschissen ……
Sorry, wenn ich das so drastisch schreibe, aber wenn ich diese gequirlte Scheisse lesen muss, kommt mir die Galle hoch.
Und dann noch nicht einmal den Mut haben und den eigenen Namen im Blog erwähnen.
Gut, dass es hier in der Schweiz sehr viele …
am 30. Oktober 2008 um 14:57 Uhr | #
Ich habe lediglich festgestellt das Herr Steinbrück sich im Ton vergriffen hat. Seine Rhetorik erinnert sehr an die der Nazis. Bei einer Nationalsozialisten Vergangenheit, wählt man besser eine neutralere Rhetorik.
Die geschichtlichen Tatsachen sind leider so, dass die Mehrheit der Deutschen freudig beim Nationalsozialismus mitgemacht hat.
Die Deutschen die heute leben, tragen keine Verantwortung für die Vergangenheit, aber für die Zukunft. Darum kommt es besser, wenn sie sich in der Wortwahl mässigen und sich bescheidener Verhalten.
Wenn meine Meinung gequirlte Scheisse ist, dann würde ich gerne Fakten hören warum sie das ist. Ich hoffe das nicht ein Mangel an Fakten zu dieser schriftlicher Entgleisung geführt hat.
am 30. Oktober 2008 um 20:42 Uhr | #
Nichts für ungut. Aber aktuelle Meinungsverschiedenheiten in Steuerfragen haben mit der Nazi-Vergangenheit Deutschlands nichts zu tun. Auch hat Steinbrück, meines Wissens, keine Rhetorik benutzt, die mit der von damals gleichzusetzen wäre. Diese Gleichsetzung im Blogeintrag ist es eher, die Zweifel an der Kenntnis der historischen Geschehnisse auf deiner Seite aufkommen lassen.
Gruß
am 31. Oktober 2008 um 08:10 Uhr | #
Gequirlte Scheisse deshalb, weil
1. die deutsche Mentalität nicht schlechter oder besser ist als die eines anderen Volkes. Beschreibe doch mal die deutsche Mentalität, ich würde mich das nicht trauen (auch nicht bei der Schweizer oder österreichischen Mentalität), da mein Bild davon nicht allgemeingültig ist.
2. der Nazionalsozialismus alles andere als beiseite gedrängt wird (13 Schuljahre und die letzten 9 kommt das jedes Jahr mindestens einmal dran, in Geschichte, Religion/Ethik, Deutsch, Gemeinschaftskunde…). Im Gegenteil wird darauf eher zu intensiv herumgeritten, wobei eine distanziertere Auseinandersetzung vielleicht angebrachter wäre.
3. Ist es keine Unart der Deutschen, einen Sündenbock zu suchen, wenn etwas schlecht läuft. Das liegt in der menschlichen Natur (dazu zählen auch Schweizer). Bedauerlicherweise glaube ich, dass die Methoden des Hitlers auch heute noch funktionieren würden, wenn es den menschen nur schlecht genug geht (oder sie das zumindest glauben). Man präsentiere Ihnen einen Sündenbock, der bevorzugterweise schwächer ist, und schon kann man auf ihn eindreschen lassen. Ich glaube, dass das ihn jedem Land funktionieren würde, in welchem es Minderheiten gibt. (Türkei mit Kurden, Frankreich mit Marokkanern, Schweiz mit Deutschen…)
Aber wenn ich deinen Text so lese, glaube ich, dass vor allem DU nichts gelernt hast. Mir scheint, dass “arrogante Überheblichtkeit und Besserwissertum” zumindest einem Schweizer ebenfalls zu eigen ist.
In einem muss ich aber zustimmen: Manche Politiker sollten ihr Hirn einschalten, bevor sie etwas von sich geben.
am 31. Oktober 2008 um 12:56 Uhr | #
@Matthias und Onli
Für die Antwort http://gedankenblitze.ch/archives/1196
am 31. Oktober 2008 um 18:58 Uhr | #
Ganz klar, Herr Steinbrück hat sich in der Wort und Tonwahl vergriffen, zudem beachtete er den ‘Vertrag’ zwischen der EU und der Schweiz in Sachen Steuern anscheinend nicht. Die Schweiz auf die schwarze Liste der Steuerparadiese zu setzen wäre ein Fehler, obschon, meiner Meinung nach ein Beitritt in die EU nicht in Frage kommt, aber das ist ein anderes Thema.
Auf jeden Fall: Der Vergleich passt so nicht.
@mathias: Weil man das auch nicht kann. Ich als Schweizer kann nicht sagen wie andere als Deutsche leben, arbeiten, wohnen, ihre Freizeit gestalten, etc. Aber ich kann es in der Schweiz, und hier ist es gut, also bin ich zufrieden.
(Sollte jetzt kein Angriff gegen dich oder andere sein, sondern ein Vergleich, und für alle die sich Fragen: Warum kann der das in der Schweiz? Ich bin Schweizer…
)
am 31. Oktober 2008 um 19:09 Uhr | #
Die Frage:
“Warum wandern so viel Deutsche in die Schweiz ein, wenn ihr Vaterland doch so wundervoll ist?”
Kann ich zumindest, was mich betrifft, ja mal beantworten.
Ich bin Deutscher und lebe seit 15 Jahren in der Schweiz.
Der Nazi Vergleich ist eher kontraproduktiv, denn in Wirklichkeit erscheint es mir viel schlimmer, aber dazu später mehr.
Anfang der 90er Jahre hat die Regierung Kohl eigentlich das gesamte erwirtschaftete Volksvermögen in den Kauf eines maroden Ostblock-Landes investiert – die ehemalige DDR.
Ich hatte zu diesem Zeitpunkt 4 Kinder und trotz eigentlich hohem Einkommen eine fast nicht finanzierbare Steuerbelastung.
Man hätte es leicht bezahlen können, aber Kinder sind eben teuer.
Anfang der 90er Jahre erhielt ich ein Schreiben vom Finanzministerium, dass ich für 1 Jahr einen Solidaritätsbeitrag Ost bezahlen müsste.
Daran haben mir gleich 2 Dinge nicht gefallen:
(1) Das Wort ‘Solidaritätsbeitrag’ anstelle von ‘Steuererhöhung’
(2) Die Formulierung ‘für 1 Jahr’
Das Letztere schien mir auf Anhieb eine Lüge zu sein.
Nach so langer Zeit in der Schweiz ist mir aufgefallen, dass mir noch etwas anderes viel weniger gefiel, nämlich dass weder über den Kauf der DDR noch über den Solidaritätsbeitrag jemals abgestimmt wurde.
Aber das das auch geht musste ich ja erst mal lernen.
Gleichzeitig lief ein Norbert Blüm (CDU) herum und plakatierte überall, dass die Rente sicher sei. Warum sollte man so etwas tun?
Man plakatiert ja auch nicht, dass das Trinkwasser sauber ist oder dass der Sommer nach dem Winter kommt.
Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass das wohl eine Beruhigung sein sollte, um genau vom Gegenteil abzulenken.
Mir hat es dann gereicht und ich bin weg gezogen.
Später wurde dann noch der Euro eingeführt, obwohl es eine deutliche Mehrheit dagegen gab.
Das ist das eigentlich Problem der Deutschen: Sie haben keine Demokratie. Dafür sind sie sehr Obrigkeitshörig und Amtsunterwürfig.
Das mach sie immer gefährlich. Einen Nazi Vergleich braucht es da nicht. So gesehen ist Herr Steinbrück nur ein weiterer Demagoge.
Das die immer gern einen Sündenbock suchen, auf den sie alle hetzen können trifft natürlich zu.
Die politische Kaste in Deutschland hat natürlich auch gar keinen Ansatz von demokratischer Gesinnung. Sie können demokratisches Gedankengut nicht einmal verstehen.
Vor kurzem ist Herr Eichel, der ehemalige deutsche Finanzminister, im Schweizer Fernsehen aufgetreten und wollte den anwesenden Schweizer Politikern nicht glauben, dass sie nicht eigenmächtig das Bankgeheimnis abschaffen können.
Er fühte sich geradezu auf den Arm genommen. Das war schon sehr peinlich.
Ich kann nur raten der Deutschen Politik keinen Millimeter entgegen zu kommen. Die wollen keine Vereinbarnugen sondern herrschen, wie sie es in Deutschland auch tun.
PS:
Den Solidariätsbeitrag Ost gibt es immer noch.
Es gibt auch noch eine Sektsteuer, die nur so lange erhoben werden sollte, bis Kaiser Wilhelm seine Kriegsflotte fertig gebaut hat.
Die Flotte ist allerdings nicht fertig. In sofern ist die eventuell berechtigt.
am 28. Januar 2009 um 11:01 Uhr | #
Hallo!
Also der Beitrag ist echt der hammer ich hätte es vieleivht etwas anders formuliert.Ich selbst bin Deutsche und hier geboren….Ich muss aber auch eine derbe Kritik abgeben die Mentalität hier ist echt scheisse…ich habe noch nie soviele Menschen gesehen denen es Spaß macht einem anderen einen reinzuwürgen und die so neidisch sind.In den anderen Ländern in denen ich war und teilweise gelebt habe waren die Menschen gar nicht daran interessiert oder erfreut über Dinge die ein anderer vieleicht falsch macht.Ich r3ede jetzt relativ pauschal,klar gibt es immer Ausnahmen.Aber die Mehrheit des Volkes bestimmt nunmal die Mentalität und die ist bei uns Deutschen kalt egoistisch und sehr sehr schadenfroh…..Schade eigentlich dabei haben wir so ein schönes Leben,aber das Leben macht in vielen anderen Ländern viel mehr Spaß da lassen einen die Leute und der Staat echt in Ruhe leben und sich vorallem in Ruhe entwickeln hier wird dir bei jeder Gelegenheit ein Stopschild vor die Nasde gehauen….wirklich sehr sehr schade
am 29. Januar 2009 um 06:05 Uhr | #
Demokratie, Mass aller Dinge, die grösste Errungenschaft der Menschheit, Gerechtigkeit, Mitbestimmung und Mitspracherecht?! Schöne Worte, schöne Ideale, jedoch nichts als warme Luft, Lug und Trug, legaler Betrug, Augenwischerrei, Volksverarschung. Was sich effektiv unter dem Deckmantel der Demokratie verbirgt, ist nichts anderes als eine “demokratische Dikatur” oder eine “diktatorische Demonkratie”.
Politiker, Parteien, Abstimmungs- beführworter und -gegner dürfen ungestraft die Stimmbürger und das eigene Volk nach Lust und Laune verarschen, zu ihren Gunsten und für ihre Interesen diese in die Irre Führen, ohne dafür je zur Rechenschaft gezogen zu werden, sie geniessen den Status der legalen Kriminalität.
Gott sei Dank gibt es die “UNO”, welche der Welt aufzeigt, wie eine gerechte und funktionierende Demokratie gestaltet werden muss, denn nur durch das Vetorecht einiger “Firstclass-Staaten” kann der Gerechtigkeit auf unserem Planeten entsprochen werden. Nur durch diese sinnvolle und gerechte Massnahme kann garantiert werden, welche “Secondhand-Staaten” am globalem Wohlstand teilhaben dürfen und welche “??!!-Staaten” gefälligst demokratisch verrecken zu haben müssen (sollten diese der “UNO” für das befohlene Schicksal nicht dankbar sein, gehöhren sie ohnehin der “Achse des Bösen” an). Zum Glück hat sich die USA, “Nation in Gottes Gnaden” demokratischer Weise selbst zur Weltpolizei und zum obersten, uneingeschränkten Ueberorgan der UNO erklärkt, um eine gerechte und selbstlose Demokratie zu garantieren, natürlich zum Wohle der Menschheit.
Um unsere hochgelobten demokratische Werte zu schützen und zu wahren ist es unerlässlich, folgende Fakten der Oeffentlichkeit zu verschweigen oder deren Erwähnung unter Strafe zu stellen:
Die USA hat sich strafbargemacht durch:
- Völkermord an den Ureinwohnern Amerikas
- Die Ureinwohner Amerikas wurden um ihre Ländereien und ihre Bodenschätze durch
die USA beraubt, ohne entsprechende finanzielle Entschädigung seitens der USA
- Das amerikanische Volk, vorallem der amerikanische Ex-Präsident “Georg Bush” hat
sich vor dem Kriegsverbrechertribunal der “UNO” zu verantworten, begründet durch
eigenmächtige militärische Interventionen trotz Einwände der “UNO”.
- Das Tribunal spricht die USA des Kriegsverbrechens schuldig und fordert
Wiedergutmachungszahlungen in entsprechender Höhe an die Kriegsopfer
- Die “UNO” verhängt der USA die selben militärischen Einschränkungen wie anno
dazumal dem Deutschenreich durch den “Versailler-Vertrag”
- u.s.w
Zu schön um wahr zu sein.
Ich frage mich nur, warum versuchen unsere Staaten mit allen Mitteln, auf Biegen und
Brechen, notfalls durch Aenderung der jeweiligen Bundesverfassungen oder durch Sondergesetze sogenannte “Rechtsextreme” zu kriminalisieren, obwohl wir doch alle wissen, dass sich die wahren Kriminellen unter dem Deckmantel der Demokratie verstecken (= Grüne, Linke + Nette). Verwehrt unserer Jugend weiterhin jegliche
Zukunfstperspektiven. Das Versagen der Demokratie ist die ideale Basis für ………
(Heuchelt weiter eure hochgelobte Demokratie, rennt in eure Kirchen wenn die Glocken leuten, aber vergesst nie, wer mehr Menschen auf dem Gewissen hat, die Demokratie, euer Kreuz oder jenes verbotene Kreuz.
Grussheil