Die Welt hinter der Welt
Die Menschen leben in der Vorstellung, das die physische Welt, die wir im Alltag wahrnehmen, die reale Welt ist. Genau genommen gibt keine reale Welt. Die Wahrnehmung ist eine Interpretation von Sinneseindrücken. Vom Sinneseindruck bis zum Begriff, mit dem das Bewusstsein, sich Welt erschliesst, laufen im Hintergrund, im Unterbewusstsein, eine Reihe von Validierungsprozesse und soziokulturellen Interpretationsvorgänge, die aus dem Sinneseindruck die Wahrnehmung extrahieren.
Wahr nehmen, wie das Wort schon sagt, man nimmt Etwas für wahr, kann aber die Richtigkeit dieses Etwas, gar nicht verifizieren.
Dadurch, dass die Bildung der Wahrnehmung aus den Sinneseindrücken, eine individueller Prozess ist, können aus der selben objektiven Tatsache (das Ding Ansich), verschiedene Realitäten entstehen.
Eine allgemein gültige Interpretation der Dinge Ansich gibt es nicht und das Ding Ansich, kann vom Menschen nicht erkannt werden, weil seine Wahrnehmung immer eine subjektive ist.
Der Weg zum Erkenntnis der Dinge Ansich, ist mühselig. Das Bewusstsein wird viel stärker von sozialen und kulturellen Konventionen bestimmt, als dass man fürderhin glaubt.
Die Uri Geller Show, sorgt für kontroverse Diskussion. Für denjenigen, der sich nie über die Welt und über die Dinge in ihr Gedanken gemacht hat, ist die Show Hokuspokus. Bei Lichte betrachtet, sind die gezeigten Beispiele, gar nicht so spektakulär.
Die Geschichten, von Haustieren die Leiden, wenn es ihren Mensch schlecht geht, selbst wenn die weit entfernt sind, hat jeder schon einmal gehört. Zollbeamte, die mit grosser Sicherheit, unter 1000 Grenzgänger, den einzigen gesuchten Kriminellen, heraus pflücken, sind keine Seltenheit. Gärtner mit grünen Daumen, Automechaniker die bei laufenden Motor, die Hand auf die Haube legen und sofort wissen, was kaputt etc. Unser Alltag, ist voller unerklärlichen Dinge. Je nach dem, welche Sichtweise die Menschen haben, ist das Normale abnormal und das Abnormale normal.
Vincent Raven», mit seinem Raben ist nichts besonderes. Schon im alten Testament pflegt der Prophet Elija, eine Beziehung zu einem Raben. Odin, hat zwei Raben», in den griechischen und ägyptischen Mysterien spielen Raben ein Rolle etc.
Die Wirklichkeit, ist eine subjektive Konstruktion. Anstatt sich schlaflos im Bett zu wälzen und vor dunkeln Mächten zu kapitulieren, sollte man sich das alte Kant Wort: Die Welt ist unsere Vorstellung, vor die Seele stellen.
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Autor: gedankenblitze • 10. Februar 2008 • Rubrik: Philosophie • Kommentare (1) •
Tags: raben, vorstellung, welt
am 11. November 2008 um 18:28 Uhr | #
Hallo,
das ist richtig, daß Du metaphysische Fähigkeiten so “normal” siehst.
Bei weißer Magie stelle ich immer die Frage: Gibt es die überhaupt?
Ist Magie nicht immer schwarz und in der Enge des Egos?
Ansonsten lade ich ein auf:
http://die-welt-hinter-der-welt.de
Das paßt ja zum Thema.
Herzlich: R.