Urprodukte in Urqualität
Lebensmittel sind ein Teil der Umgebung, in der sie entstanden sind. Beim Wachstum nehmen die Pflanze und Tiere ihre Umwelt in sich auf und verwandelt sie zu einem Teil ihrer Selbst.
Das Tier und die Pflanze sind der Ausdruck der Umgebung, in der sie gewachsen sind. Pflanzen und Tiere sind mehr als die Stoffe, aus denen sie zusammengesetzt sind. Die Atmosphäre (Licht, Wärme, Luft, Feuchtigkeit, Gerüche, etc.) ist ein (nicht stofflicher) Teil der Pflanze.
Orangen schmecken am besten wenn sie reif geerntet und an Ort und Stelle verzehrt werden. Frischgeerntete Erdbeeren munden nirgendswo besser, als wenn sie am Ort ihrers entstehen, ausgereift und sonnenwarm verzehrt werden. Keine Milch ist besser als die Milch, die frischgemolken und ungekühlt im Kuhstall getrunken wird.
Sobald ein Urprodukt, aus seiner ursprünglichen Umgebung heraus gelöst wird, verliert es an Qualität. Je weiter ein Produkt transportiert wird und je länger es gelagert wird, umso weniger ist von seiner Ursprungsqualität vorhanden.
Der Transport von Urprodukten ist ein Unsinn. Er belastet die Umwelt und zerstört ihre Qualität. Vom Gesichtspunkt der Gesundheit und der ökonomischen Vernunft, ist die von der Nahrungsmittelindustrie praktizierte Verbeitung und Vermarktung, nicht zu verantworten.
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Autor: gedankenblitze • 27. Februar 2008 • Rubrik: Landwirtschaft • Comments (0) •
Tags: Lebensmittel