Prinz Harry von Wales – der verhinderte König

Prinz Harry von WalesIn den alten Germanischen Sagen sind Könige von den Göttern eingesetzte Führer. Sie zeichnen sich durch besonderen Mut und grosse Stärke aus. Sie meistern unmögliche Aufgaben und überstehen unerträgliches Schmerzen.
Dank ihrer Jugend und Kraft, sind sie die geeignete Gefässe um den Willen der Götter, physisch zu manifestieren. Als junge Männer tauchen sie aus dem Volk auf und setzen sich dank der Gunst der Götter gegen die alten Könige durch, in dennen das Wohlleben den göttlichen Funken erstickt hat. Selber König geworden, können sie sich nur solange an der Macht halten, wie sie den Willen der Götter repräsentieren. Fallen sie vom göttlichen Weg ab, verlieren sie ihr Königtum.
Als der Erste unter Gleichen (primus inter pares) schreiten sie ihren Truppen voran und führen sie in die Schlacht gegen die Feinde der Götter und des Volkes. Der König ist der Tapferste, der sich als erster für die gerechte Sache opfert. Der König dient dem Volke und ordnete seine Belange, derjenigen des Volkes unter. König zu sein, ist ein Bürde die auserwählten Menschen von den Göttern ‘aufgebürdet’ wird.
Der Gang des Lebens im britischen Buckingham Palast hat nichts mit der Idee des klassischen Königstumgemein. Henry Charles Albert David Mountbatten-Windsor aka Prinz Harry von Wales der beim Militär dient und darauf brennt sich als Mann zu beweisen, darf nicht an die Front weil dort sein Leben gefährdet ist. Anders als einem wirklichen König wird im die Führerschaft streitig gemacht. Prinzip Harry hat kein eigenes Leben. Aus Schritt und Tritt wird er von der Presse verfolgt und darf nicht einmal Soldat spielen.
Ein Monarchie in der sich der angehende König nicht beweisen darf, hat keine Legitimation. Obwohl Prinz Harry nur die Nummer Drei in der Thronfolge ist, ist er doch ein Anwärter auf den Königsthron.
Tragisch mutet am Schicksal von Prinz Harry an, dass er nicht einmal der Soldat sein darf, den jeder Junge sich wünscht zu werden.
Harry ist nicht der erste Thronfolger, dessen Lebenspläne durch seinen Stand zunichte gemacht werden.
Friedrich von Preussen wurde zum grössten deutschen König aller Zeiten, Kronprinzen Rudolf von Habsburg hingegen, hat Selbstmord gemacht.

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Autor: gedankenblitze  •  8. März 2008  • Rubrik: Philosophie •  Kommentare (0) • 
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