Miss Rassismus

Dass Seetaler Regionalzentrum Hochdorf liegt auf halbem Weg zwischen der Emmenbronx (Emmenbrücke) und Kleinbosnien (Menziken/Reinach).
Im katholisch- konservativen Seetal gehen die Uhren anders als in den von den türkisch-jugoslawischen Immigranten geprägten Orten. Während in Reinach die Kopftücher das Strassenbild mitbestimmen, weiden in Mosen die Kühe zwischen den Schweizerfahnen.
Im konservativen Seetal sind die Rechtsextremen gut verankert. In den 1930er Jahren war der Kanton Luzern eine Hochburg der Nationalen Fronten.
Zwischen Hitzkirch und Emmenbrücke herrschen klare Verhältnisse. Die Hip-Hopper und Jugos verbringen ihre Freizeit auf dem Talboden und die Neonazis treffen sich auf den Hügeln in Schongau und anderswo.
Obwohl das Miteinander problemlos verläuft, gibt es ein starkes Bedürfnis sich abzugrenzen. Die Immigranten leben in ihrer Parallelwelt und die jungen Schweizer betonen ihr Schweizersein.
Hochdorf der Wohnort von Marion Stutz ist ein schöner Ort. Die sanften Hügel der Ehrlosen, der Baldeggersee und das Bergpanorama bieten eine einmalige Aussicht.
Marion Stutz ist nicht rechtsextrem. Was einem Ausstehenden als Rassismus erscheint, gehört im Seetal zum normalen Umgangston. Obwohl die Stimmung nicht fremdenfeindlich ist, bestehen Vorbehalte gegenüber den Immigranten.
Mit dem Begriff „1291-Schweizerin“ grenzt sich Marion Stutz gegenüber den Fremden ab. Allerdings verläuft die Grenze zwischen den Ressentiments und dem Rassismus fliessend.

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Autor: gedankenblitze  •  24. Juni 2009  • Rubrik: Medien •  Kommentare (1) • 
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Ein Kommentar zu “Miss Rassismus”

  1. Hello Miss Swiss, bb Miss Rassismus | Gedankenblitze

    [...] macht sich weniger als Schönheit und mehr als Idol der 1291-Nazis einen Namen. Den Titel der Miss Rassismus, den Marion Stutz ihren zweifelhaften Supporter zu verdanken hat, der wird sie noch eine Weile [...]


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