Feuerbrand und Klimawandel
Im Landbau gilt der Grundsatz das in einem kalten Winter, die Schädlinge und Schadorganismen durch die Kälte eingedämmt oder gar vernichtet werden. Ist der Winter aber warm, finden diese bessere Überlebensbedingungen vor.
Dieses Jahr schlägt der Feuerbrand wieder zu, wie gestern im TV zu sehen wahr, muss in Reitnau AG eine grosse Obstbaumanlage vernichtet werden, weil sie von Feuerbrand befallen wurde. Abgesehen davon, dass dem Obstbauern fast seine gesamte Existenz vernichtet wird, ist dies keine grosse Tragödie. Dieses kleine Ereignis zeigt was es bedeutet, wenn sich das Klima langsam ändert. Durch den Wechsel zu kürzeren und wärmeren Winter, finden Schädlinge und Schadorganismen bessere Bedingungen zum Überleben vor.
Es mag vielleicht keinen Zusammenhang zwischen diesem traurigen Ereignis und dem warmen Winter bestehen, aber ganz auszuschliessen ist es nicht. Es braucht nicht viel Fantasie um sich auszumalen was geschieht wenn infolge der wärmeren Winter, die Vegetation sich langsam zu wandeln begingt. Dieses Mal hat es nur einen Bauern getroffen, häufen sich aber diese Schadereignisse, werden immer mehr Menschen davon betroffen sein und in der Summe entsteht eine grössere Veränderung.
Aus Wikipedia
Der Erreger des Feuerbrands ist ein Bakterium mit dem Namen Erwinia amylovora [(Burrill 1882) Winslow et al. 1920] aus der Familie der Enterobacteriaceae. Er ist morphologisch ein peritrich begeißeltes (also teilweise bewegliches), gramnegatives und fakultativ anaerobes Stäbchenbakterium, dessen optimale Wachstumstemperatur zwischen 21 und 28 °C liegt. Die minimale und maximale Temperatur für eine Entwicklung dieses Bakteriums liegt aber immerhin noch zwischen 3 bis 12 °C und 32 bis 42 °C.
Die Temperaturen im letzten, zu warmen Winter lagen oft zwischen 3 und 12 C°
Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen das dies eine Vermutung von mir ist, die ich nicht beweisen kann.
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Autor: gedankenblitze • 23. Mai 2007 • Rubrik: Philosophie • Comments (0) •