Dumme Bauern

Vor kurzem war noch von drohenden Hungersnöten und einer weltweiten Nahrungsmittelverknappung die Rede. Heute hat sich die Situation in der Schweiz grundlegend geändert.
Weil letztes Jahr die globale Getreideernte schlecht war, stiegen auf der ganze Welt die Preise. Die Bauern witterten Morgenluft und säten soviel Getreide aus, wie sie konnten. Dieses Jahr (2008) war die Getreideernte gut und in der Folge fallen die Preise wieder ins Bodenlose.
Bei knappen Angebot steigen die Preise, bei grossen Angebot fallen die Preise. Das Gesetz von Angebot und Nachfrage ist so einfach, dass es jeder Bauerntrampel verstehen kann. Um langfristig die Preise hochzuhalten müssen die Bauern das Angebot künstlich verknappen.
Der Stand der Landwirtschaft ist so schlecht, dass die Bauern alles unternehmen müssen um ihre Einkommen zu halten. Unternehmerisches Handeln ist nicht Blumen am Strassenrand zu verkaufen sondern nach den Gesetzen der Wirtschaft zu produzieren.
Die Bauern würden mit Biogetreide am besten fahren. Sie hätten keine Kosten für den Dünger und den Pflanzenschutz und bekommen erst noch mehr Direktzahlungen. Dank des geringeren Ertrags würde die Preise steigen oder stabil bleiben.
Stattdessen dürfen die SteuerzahlerInnen die Kosten für die Entsorgung des überschüssigen Getreides übernehmen.
In den nächsten Wochen oder Tagen, wird ein bäuerlicher SVP-Parlamentarier vom Bund Zuschüsse verlangen, um den Verdienstausfall der Bauern auszugleichen.
Ich dachte immer das es nicht soviel Dummheit und Weltfremdheit gibt, wie sie die Bauern an den Tag legen. Anstatt diese Leute zu unterstützen, sollten alle landwirtschaftlichen Subventionen gestrichen werden. Es kann nicht sein, dass ein ganzer Berufsstand fortwährend gegen die elementarsten Wirtschaftgesetze verstossen darf. Quelle LiD»

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Autor: gedankenblitze  •  7. August 2008  • Rubrik: Landwirtschaft •  Kommentare (0) • 
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