Das UBS-Debakel
Bei näherer Betrachtung ist das Debakel, dass die UBS veranstaltet hat und die Finanzkrise zwei verschiedene Dinge.
Die Finanzkrise ist das Resultat von Unterlassungen und Fehler die aus falschen Annahmen heraus begangen wurde. Die Gier der Banker und der Anleger ist normale Nebenerscheinung und nicht die Ursache der Finanzkrise.
Die Banker und Anleger haben die Augen vor der Realität verschlossen und sich verschätzt. Sie haben nicht böswillig oder kriminell gehandelt, sie haben wie alle anderen Menschen auch Fehler gemacht.
Heute stellt sich die Soziale Frage von Neuem. Die Finanzkrise hat die Schwachstellen des wirtschaftlichen und sozialen Systems offengelegt. Wie lange die Finanzkrise dauert, weiss niemand. Ist sie schon vorbei oder hat sie noch nicht richtig begonnen? Darüber streiten sich die Experten, den Menschen bleibt die Hoffnung, dass es schon bald wieder aufwärtsgeht.
Solange die Soziale Frage nicht gelöst wird, wird eine Krise in die Andere übergehen.
Die Probleme die die UBS verursacht hat, sprengen den Rahmen des Normalen. Die UBS, allen voran Marcel Ospel und Peter Kurer haben kriminell gehandelt. Sie waren ihren US-Kunden bei der Steuerhinterziehung behilflich, ihr Geschäft war es, aus Schwarzgeld noch mehr Geld zu machen und dafür Provisionen zu kassieren.
Die Verantwortlichen der UBS waren sich dessen bewusst, was sie taten. Sie arbeiteten mit in den USA mit konspirativen Methoden, die nach US-Recht verboten sind.
Mit ihren kriminellen Handlungen haben Marcel Ospel & Co die Schweiz in Geiselhaft genommen. Wegen denn kriminellen Machenschaften der UBS hat die Reputation der Schweiz und des Finanzplatzes gelitten.
Die UBS hat nicht nur kriminell gehandelt, sie hat auch schlecht geschäftet. Während die anderen Banken schon wieder Gewinne machen, liegt die UBS immer noch am Boden.
Die Schweiz braucht Banken, solche wie die Migros Bank, die Coop Bank oder die Raiffeisenbank. Banken wie die UBS schädigen die Wirtschaft und ziehen den guten Ruf der Schweiz in den Dreck.
In den USA wird mit Kriminellen wie Bernard Madoof kurzen Prozess gemacht. Während Marcel Ospel seinen Lebensabend in Ruhe geniessen darf, darf Bernard Madoof in seiner Zelle von vergangenen Zeiten träumen.
„Dabei geht es nicht «bloss» um Einzelfälle. UBS-Chef Marcel Ospel muss von diesem illegalen Treiben gewusst haben. Wer Schaden anrichtet und gegen das Gesetz verstösst, soll auch zur Rechenschaft gezogen werden. Das gilt für den Sozialhilfebetrüger und den Taschendieb. Und auch für den gierigen Banker. Unsere Gesetze gelten für alle und Ospel muss sich verantworten. Christian Levrat SP-Präsident“
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Autor: gedankenblitze • 14. August 2009 • Rubrik: Medien • Comments (0) •
Tags: Bernard Madoof, Finanzkrise, Finanzplatz, Marcel Ospel, Schweiz, UBS, USA