Geschäftsmodell Steuerhinterziehung

Die Schweizer Banken sind noch lange nicht aus dem Schneider. Nach dem Deutschland und die USA gegen die Schweizer Banken vorgegangen sind, sind jetzt die Italiener am Zug.
Während es Peitschen Peer bei der Rhetorik bewenden liess und die US-Behörden sich nur einige wenige Topleute vorgeknöpft haben, machen die Italiener Razzien. Taten statt Worte ist die Devise der Italiener. Ob die Finanzpolizei etwas findet oder nicht, ist egal. Der Schaden an der Reputation ist gross und die Methoden der Italiener ist eine Einladung an Andere, es ihnen gleich zutun.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis in Grossbritannien und Frankreich die Schweizer Banken mit gleichen Methoden wie in Italien auseinandergenommen werden.
Die europäischen Behörden erreichen in wenigen Stunden dasjenige was die Linke und die SP in 40 Jahren nicht erreicht haben.
Das Schlaumeiermodell Steuerhinterziehung hat Schiffbruch erlitten. Der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht.
Und was ist die Lehre aus dem Grounding der Banken? Die Lehre ist, dass Schlaumeiermodelle nicht nachhaltig sind. Sie haben keine Zukunft.
Waffen über drei Ecken in kriegsführende Länder und Diktaturen zu exportieren, ist ein weiteres Schlaumeiermodell der Schweizer Wirtschaft. Heute ist an der Zeit sich von diesem Schlaumeiermodell zu verabschieden. Wenn die Schweizer Wirtschaft nicht aufhört, Kriegsmaterial zu exportieren, dann wiederholt sich in einigen Jahren dasjenige, was heute mit der Steuerhinterziehung geschieht
Die SP lag vor 30 Jahren goldrichtig mit ihrem Slogan: „Werkplatz statt Finanzplatz“. Die Razzien in Italien sind Anlass genug um die Warnung der Linken vor den Kriegsmaterialexporten ernst zu nehmen und aus der Waffenproduktion auszusteigen.

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Autor: gedankenblitze  •  28. Oktober 2009  • Rubrik: Medien •  Kommentare (0) • 
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