Pressesterben

Vor kurzem ist das renommierte Magazin PC Professionell vom Markt genommen worden. Diese Tage erfolgt nun das Ende von Facts. Beiden Magazinen war gemeinsam, dass sie einen weit gefächerten Themen Mix anboten.
Durch die weite Streuung bedingt, eigneten sich diese Magazine, für die Unterhaltung nebenbei. Für ein vertieftes Studium der Materie, boten diese Magazine nicht genug Stoff und Quellenmaterial an. Oder noch einfacher, den MacherInnen fehlte das vertiefte Fachwissen.
Durch das aufkommen von Gratiszeitungen, Handyspielen, interaktiven Plattformen auf dem Internet, ist genug Stoff vorhanden um die Zeit totzuschlagen oder einen nassen, grauen Sonntag zu ‘überleben’.
Presseerzeugnisse, die ein gewisses (intellektuelles) Niveau aufweisen, passen nicht in die neuere Medienlandschaft. Entweder richtet sich eine Zeitschrift an ein informiertes Fachpublikum oder an ein Publikum, das entweder kein Interesse an den Neuen Medien hat oder einfach zu alt ist, diese zu benutzen.
Titel, die sich an ein Publikum richten, zu dessen Alltag die Neuen Medien gehören, haben am Markt nur eine Chance wenn sich von Anfang an, als Crossmedia Produkte aufgebaut werden. Die grossen Magazine wie der Spiegel oder Stern, sind älter als das Internet, aber durch grosse Investitionen in interaktiven Internet Plattformen, haben sie nahtlos den Anschluss an die Neuen Medien geschafft.
Erfolg haben zu Beispiel die 20 Minuten, die von Anfang an als Crossmedia Produkte lanciert wurden. Offline und Online Ausgabe sprechen verschieden Kundensegmente an und bieten dem Leser viele Möglichkeiten an, sich einzubringen.

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Autor: gedankenblitze  •  21. Juni 2007  • Rubrik: Medien •  Comments (0) • 


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