Ist China ein Klimasünder?

Die Chinesen sind nicht sehr populär. Sie werden gefürchtet, allenfalls geachtet, aber geliebt werden sie nicht.
Ob im Umweltschutz, bei den Menschenrechten oder beim Tabakkonsum, die Chinesen hinterlassen in den westlichen Mainstreammedien einen schlechten Eindruck.
In der Klimapolitik und beim CO2 Ausstoss steht es schlecht um die Chinesen. Sie verpesten die Luft und produzieren zu viel CO2.
In China steht die Werkbank der Welt. Bald jedes zweite Produkt wird in China hergestellt. Ob Unterhaltungselektronik, Werkzeuge, Textilien oder Lebensmittel, der grösste Teil kommt aus China.
Der auf billige Wegwerfware fixierte Konsument verlangt nach chinesischen Billigprodukten. Weil es nicht kosten darf, sparen die Chinesen bei Umweltschutz und den Löhnen. Die Chinesen haben keine Wahl, entweder auf ewig ein Drittweltland bleiben oder die billige Ware zu produzieren, nach denen der Konsument verlangt.
Der Industrienationen sind genauso an der chinesischen CO2-Überproduktion beteiligt wie die Chinesen selber.
Industrielle Dreckschleudern sind die Folge davon dass die Konsumenten keine faire Preise bezahlen wollen und die Unternehmer nach China Outsourcen.
Den Chinesen Umweltvorschriften machen zu wollen, ohne ihnen einen gerechten Preis für ihre Produkte bezahlen zu wollen, ist verlogen.
Die CO2 Debatte hat mehr mit westlichem Protektionismus und Wirtschaftspolitik zu tun, als mit Umweltschutz.

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Autor: gedankenblitze  •  21. Dezember 2009  • Rubrik: Soziale Frage •  Comments (0) • 
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