2010er: Wirtschaftlicher Niedergang

Obwohl die eidgenössischen Räte gut gewirtschaftet haben, gehen in den 10er Jahren die wirtschaftlichen Turbulenzen nicht spurlos an der Schweiz vorbei.
Die Folgen der Misswirtschaft und der Schuldenpolitik in Deutschland werden die Schweiz besonders hart treffen. Seit je her, bilden Deutschland und die Schweiz ein gemeinsamer Wirtschaftsraum.
Geht des dem besten Kunden der Schweiz schlecht, dann geht es auch den Schweizern schlecht.
Die Wirtschaftsflaute im EU-Raum wird dazu führen das Arbeitssuchende aus ganz Europa und dem Balkan in der Schweiz ihr Glück suchen werden.
Die Migration aus der EU setzt den Wohnungs- und Arbeitsmarkt unter Druck.
Weniger Lohn, weniger Arbeit, höhere Wohnungs- und Lebenshaltungskosten.
In den nächsten Jahren wird es sich rächen, dass die Produktion nach Asien und Osteuropa ausgelagert wurde. Die Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft, die sich in der Schweiz etabliert hat, wird sich nicht selber erhalten können und realisieren, dass ihre Leistungen je länger, je weniger gebraucht werden. Wenn reale Güter knapp werden, wird Virtuelles überflüssig.
Die Gefahr bleibt bestehen, dass toxische Wirtschaftszweige wie das Finanzwesen, die Waffen- und Pharmaindustrie die Schweiz jederzeit in den Abgrund reisen können.
Die Schweizer werden weniger Geld haben und damit Leben müssen, dass die Finanzkrise ihre Ersparnisse und Renten Mitleidenschaft gezogen hat.
Für viele Schweizer sind die Jahre des Wohlstands vorbei. Auslandsferien, Zweitfahrzeuge, übervolle Kleiderschränke und Lebensmittel zum Wegwerfen gehören der Vergangenheit an.
Die SchweizerInnen werden wiederentdecken müssen, mit welchen Mitteln ihre Urgrosseltern der Armut getrotzt haben und wie sie mit Wenig ein glückliches und erfülltes Leben führen konnten.

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Autor: gedankenblitze  •  30. Dezember 2009  • Rubrik: Soziale Frage •  Comments (0) • 
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