Cyber-Angriff
Heute Morgen habe ich auf swissinfo.org einen Artikel gelesen, der sich mit der Möglichkeit eines Cyber-Angriff auf die Schweiz beschäftigt. Vor kurzem wurde Estland von einem Cypber-Angriff heimgesucht, der alles zum Erliegen gebracht hat. Dieser Angriff wurde vermutlich auf Befehl des Kremls in Russland in die Wege geleitet.
Die Folge des Angriffs war, dass fast der gesamte Datenverkehr zum erliegen gebracht wurde. In einem hoch entwickelten Land, wie die Schweiz, wäre ein solcher Angriff verheerend, den die öffentliche Infrastruktur und die Wirtschaft, sind miteinander vernetzt.
Die Möglichkeit eines Cyber-Angriff, ist wiederum ein Beispiel dafür, dass für die Sicherheit des Landes, die Armee unnötig ist. Kein Mensch würde eine Armee in Bewegung setzten, um etwas zu erobern, dass er sich gefahrlos, durch Cyber-Angriffe holen kann.
Die neuen Brückenpanzer und Leoparde, sind nutzlos zum Fenster herausgeworfenes Geld. Durch konventionelle Armeen droht keine Gefahr mehr. Die Gefahr kommt durch die verletzbaren Hochtechnologien, von denen wir uns, abhängig gemacht haben.
Die Schweizer Armee ist vollkommen machtlos, gegen einen Angriff, den ein Terrorist mit einer Kunstdünger Bombe ausführt.
Eine Gruppe mit weniger als 10 MitgliederInnen, ist gross genug, um die Schweiz lahmzulegen. Gesellen sich einige fleissige Hacker dazu, geht innert weniger Stunden, in der Schweiz gar nichts mehr.
Ruedi Rytz, Chef der Melde- und Analysestelle Informationssicherung (MELANI), welche die Schweizer Massnahmen zum Schutz der IT koordiniert.
“Derzeit ist es nicht möglich, diese Art von Angriffen zu verhindern, die das Ziel haben, Server von Firmen oder Institutionen lahmzulegen. Denn es ist nicht möglich, einen freundlichen Besuch einer Site von einem feindlichen zu unterscheiden.”
Und was passiert um diesen Missstand zu beheben? Anscheinend nicht viel. Andere Länder bauen Organisation (z.B China) auf, um sich gegen einen Cyber-Angriff, zu wappnen. In der Schweiz dagegen, sitzen in der Landesregierung Typen, die nach eigenem Bekunden (Christoph Blocher), nicht einmal einen Computer ihr eigen nennen.
Mir bleibt nur noch die Frage: Kann sich ein modernes Land wie die Schweiz, eine Regierung leisten, die mit ihrem Sicherheitsbewusstsein noch im 20. Jahrhundert stecken geblieben ist?
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Autor: gedankenblitze • 25. Juni 2007 • Rubrik: Soziale Frage • Comments (0) •