UBS: Skandal ohne Ende
Die UBS sorgt seit drei Jahren für negative Schlagzeilen. Die UBSler schaffen es nicht, den negativen Trend umzudrehen.
Grund für den verbreiteten Unmut gegen die UBS ist die Arroganz ihrer Exponenten. Als ob nichts gesehen wäre, schüttet die UBS, Milliarden Boni an ihre Mitarbeiter aus, die 2009 einen Verlust von 4.4 Milliarden Franken erwirtschaftet haben.
Eugen Haltiners Respektlosigkeit gegen über den Gesetzen und den Gerichten hat das Fass zum Überlaufen gebracht.
Die Schweizer haben erhebliche Opfer die für die UBS gebracht. Das Bankgeheimnis wurde zugunsten der UBS abgeschafft und die Steuerzahler stehen in einer Bad Bank mit 22 Milliarden Franken für die UBS gerade.
In solch einer Situation erwartet der Schweizer von der UBS, Dankbarkeit und Einsichtigkeit. Es wäre angebracht, dass die UBS solange sie Schulden hat, keine Boni auszahlt und sich stillhält.
20 Jahren nach dem die Qualifikationsgespräche eingeführt wurden, versteht es niemand das für weniger Leistung mehr Lohn bezahlt wird.
Die UBS ist ein Klumpenrisiko. Die Schweiz ist zu klein um für die Schulden der UBS gerade zustehen. Die Schweiz kann sich keine UBS leisten, die durch ihre Monopolmacht den Markt ausser Kraft setzt.
Die UBS ist ein rotes Tuch. Der Disput gegen die UBS wird in Abwesenheit der Linken geführt. Die SVP fordert mit der Unterstützung der FDP und der SP die Zerschlagung der UBS.
Die Rechnung, mit der schnelle Rettung und der Wiederinbetriebnahme des Casinos ist nicht aufgegangen. Die Wut ist gross und das Volk will die Köpfe rollen sehen.
Clever Politiker haben erkannt, dass sie sich zwischen den Spendengeldern der UBS und einer Wiederwahl entscheiden müssen. Die meisten Politiker ziehen eine finanzielle Durststrecke einer definitiven Abwahl vor.
Anders lässt sich das Schauspiel, dass die bürgerlichen Politiker gegenwärtig spielen, nicht erklären.
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Autor: gedankenblitze • 24. Januar 2010 • Rubrik: Wirtschaft • Kommentare (2) •
Tags: Bankgeheimnis, Boni, Eugen Haltiner, SP, SVP, UBS
am 24. Januar 2010 um 22:49 Uhr | #
glaubst du wirklich das sich hier was ändert? ich glaube eher es wird weitergewurschtelt bis zum sankt nimmerleinstag. niemand wird bestraft und jeder macht dort weiter wo er aufgehört hat.
hätten wir nen starkes parlament und nen starken BR ja dann könntest du recht haben aber so – nene glaub ich das nicht
am 25. Januar 2010 um 09:03 Uhr | #
Dass das System nicht mehr funktioniert und sich etwas ändern muss und wird, steht ausser Frage.
Die Schweiz ist so klein, dass sie sich an die Grossen rundherum anpassen muss. Die Kräfte, die von aussen wirken, sind so gross, dass die Schweiz dagegen keinen Hebel.
Ich sehe zwei Optionen:
a) Die Schweiz findet von innen her die Kraft, sich selber neu zu erfinden und sich eine Nische zu schaffen. Eine Nische, in der sie prosperiert und gedeiht.
b) Die Schweiz kann sich nicht mehr regenerieren und wird von aussen her entwickelt.
Was der Bundesrat und die Parteien können oder wollen, ist sekundär. Hier gilt: Wer nicht weiss was er will, dem sagen die Anderen, was er zu tun hat.
Ich persönlich glaube nicht daran, dass die Classe Politique und das träge Wahlvolk in der Lage sind, etwas zu ändern. Bevor sich etwas zu Besseren wendet, braucht es einen radikalen Bewusstseinswandel.