Zahltag für die UBS
Seitdem die auch der hinterletzte Idiot gemerkt hat, dass UBS ein anderes Wort für Pest und Cholera ist, ist die Jagd eröffnet.
Derjenige, der sich den Skalp der UBS an den Gürtel heften kann, der wird bei den nächsten Wahlen am besten abschneiden.
Das Erstaundliche an diesem Schauspiel ist, dass die UBS von den Leuten in die Mangel genommen wird, die sie gekauft hat.
Ausser der CVP haben alle anderen Parteien den Bruch mit der UBS vollzogen.
Der UBS sind ihre Grösse und ihre kriminellen Machenschaften zum Verhängnis geworden.
Die Zerschlagung der UBS wird zu Verwerfungen im rechten Lager führen. Die Kräfte, die die Globalisierung und den Neoliberalismus in der Schweiz vorangetrieben haben, sind stets geeint aufgetreten.
Da die Neuordnung des Finanzplatzes in Abwesenheit der linken Parteien vorgenommen wird, wird die Parteienlandschaft neu geordnet werden.
Die Rolle, die die SVP bei der Zerschlagung der UBS spielt, verstärkt ihre sozialdemokratischen Tendenzen.
Die Neuordnung des Finanzplatzes wird die FDP dazu zwingen, zu zeigen wie viel Staat und wie viel Wirtschaft in ihr steckt. Was jetzt geschieht, hat viel mit Staat und wenig mit Wirtschaft und Freiheit zu tun.
Die UBS ist nicht das einzige Problem, das gelöst werden muss. Ob Pensionskasse, Gesundheitswesen, Armee, Freihandel oder Bildungswesen überall müssen die Weichen neu gestellt werden.
Für Geschenke gibt es keinen Spielraum mehr. Wer in den 10er Jahren Politik machen will, der muss schmerzhafte Entscheidungen fällen und der den Mut haben sich hin und wieder gegen die eigene Klientel zu entscheiden.
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Autor: gedankenblitze • 25. Januar 2010 • Rubrik: Politik • Kommentare (0) •
Tags: CVP, FDP, Finanzplatz, Schweiz, SVP, UBS