Der Sex der Anthroposophen

Ausserhalb ihrer eigenen Welt besitzen Anthroposophen keinen allzuguten Ruf.
Obwohl die Leistungen der Anthroposophie anerkannt werden, wird jeder sich als Anthroposoph outet schief angesehen. Es beseht die eigenartige Situation, dass die Allgemeinheit die anthroposophischen Errungenschaften die in den Alltag eingeflossen sind missen möchte, aber nichts mit Anthroposophen zu tun haben will.
Ihre schlechte Reputation verdanken die Anthroposophen ihrer Tendenz sich abzuschotten und nur untereinander zuverkehren. Die abgeschotteten anthroposophischen Paralleluniversen entstanden in den 1930er und 1940er Jahren, als die Anthroposophen durch den Staat verfolgt wurden.
Die Anthroposophie ist eines der Dinge, über die alle Bescheid wissen, ohne es zu kennen. Die Steiner Schule ist eine Schule für Idioten und Versager, die anthroposophische Medizin ist Hokuspokus, Anthroposophen sind Spinner etc.
Eines der am häufigsten Vorurteile gegen die Anthroposophen ist, dass sie kein Sexualleben haben. Das Bild, das Anthroposophen ätherisch schwebende Gutmenschen sind, hat sich so stark in den Köpfen verfestigt, dass nicht dagegen anzukommen ist.
Rudolf Steiner hat alles Mögliche zu allem Möglichen gesagt, nur über die Sexualität hat er nichts gesagt. Darum halten sich Anthroposophen an das Motto: Über Sex spricht man nicht, Sex macht man.
In einer von Weledadüften geschwängerten Atmosphäre, treibt es jeder zweimal am Tag mit jedem und ja nicht zweimal mit dem gleichen.
Begünstig wird das libidinöse Treiben dadurch, dass Anthroposophen sehr kinderfreundlich sind und es als eine Guttat gilt, möglichst vielen Seelen aus der geistigen Welt ins physische Leben zu verhelfen.
Jeder Seitensprung und jeder Fauxpas wird mit dem Verweis auf das Karma gerechtfertig.
Die Sexwut der Anthroposophen ist eine natürliche Reaktion auf das tägliche Studium von abstrakter und unverdaulicher Materie.
Rudolf Steiner wäre nicht mehr Rudolf Steiner, wenn es von ihm kein Zitat gäbe, dass das horizontale Treiben der Anthroposophen erklärt.
„Ein Schritt vorwärts in der geistigen Entwicklung zieht zwei Schritte rückwärts in der moralischen Entwicklung nach sich.“

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Autor: gedankenblitze  •  4. Februar 2010  • Rubrik: Lifestyle •  Kommentare (0) • 
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