Reality Check für Herr und Frau Schweizer
Nach guter alter Schweizerart meinen die Schweizer, dass es ausser ihrer Luxusprobleme, auf der ganzen Welt keine anderen Probleme mehr gibt.
Zugegebenerweise, die Geschichte mit der Steuerdaten-CD ist sehr unangenehm. Die Nachricht das über die Hälfte der Gelder, die die Schweizer Banken verwalten, kriminellen Ursprungs sind, (1000 Milliarden) wird noch für einige böse Überraschungen sorgen.
Aber im Endeffekt dürfen Herr und Frau Schweizer darauf vertrauen, dass die Banken beizeiten die richtigen Leute gekauft und geschmiert haben. Was kommt ist heisse Luft. Sie sie sieht bedrohlich aus, ist aber harmlos.
Die Welt ist ein gefährlicher Ort. Die Gefahren nehmen stetig zu und die Spannungen steigen von Tag zu Tag.
Der gefährlichste Konflikt ist der Konflikt zwischen China und den USA.
Die Weigerung Chinas etwas gegen den Exportüberschuss zu unternehmen birgt grosse Gefahren in sich. Der Handelskrieg den die Chinesen in den letzten Monaten vom Zaun gebrochen haben, verschärft den Konflikt.
Der Wettlauf um Rohstoffe und Einfluss kann sich jederzeit in einen blutigen Konkurrenzkampf verwandeln.
Gefährlicher als die sich abkühlende Beziehung zwischen China und den USA, ist der absehbare Niedergang des Mullahregimes im Iran.
Die Zukunft wird zeigen, ob islamische Republik implodiert oder die iranische Führung einen Krieg, mit den USA und Israel vom Zaun reissen, um im Inneren die Ruhe wieder herzustellen.
Der ultimative Alptraum ist, dass Mahmud Ahmadinedschad von der Opposition so stark an die Wand gedrängt wird, das er um sich Luft zu verschaffen, einen vernichtenden Militärschlag gegen Israel ausführen lässt. Israel würde nichts anderes übrig bleiben, als mit einem atomaren Gegenschlag zu antworten oder die USA um Hilfe zu rufen.
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Autor: gedankenblitze • 12. Februar 2010 • Rubrik: Politik • Comments (0) •
Tags: Atomkrieg, China, Israel, Mahmud Ahmadinedschad, Schwarzgeld, USA