iPad vs. WePad

Die technischen Spezifikationen lassen keinen anderen Schluss, als dass das WePad ein hundskommunes Netbook ist. Ein Netbook ohne Tastatur das über den Touchscreen bedient wird.
Asus führt seit länger Zeit, Netbooks mit Touchscreen im Sortiment und Acer spricht schon seit einem Jahr davon, ein mit Touchscreen ausgerüstet Netbook auf den Markt zu bringen.
Das WePad ist weder magisch noch sonst was. Vermutlich wird ein MeeGo/Moblin-Klon als Betriebssystem zum Einsatz kommen.
Eine Akkulaufzeit von nur 6 Stunden ist mickerig für ein aktuelles Netbook. Die üppige Ausstattung und der Flashplayer fordern ihren Tribut.
Einzig der Preis des WePads liegt im Rahmen des üblichen.
Erstaunlich ist, dass vom WePad als einem neuen, eigenständigen Gerät die Rede ist.
Alle die sich fragen, woher das WePad seine magischen Fähigkeiten herhat und ob das Ganze nicht nur ein Bluff ist, übersehen dass das WePad nichts anders als ein Gerät ist, von dem seit über einem Jahr die Rede ist.
Im Gegensatz zur WePadkonkurrenz hat Apple versucht, ein neues eingenständiges Gerät zu entwicklen.
Der iPad ist ein Gerät zwischen einem Smartphone und einem Netbook. So gut es Apple mit dem iPad gemeint hat, sowenig ist es praxistauglich.
Wärmeprobleme, Spiegeldisplay und fehlende Schnittstellen machen aus dem iPad ein Gerät, dass nur für zahlungskräftige Coachpatatoes interessant ist.
Seit einem halben Jahr ist ein riesen Hype über die Tabletcomputer im Gange. Dass am Ende nicht mehr als ein aufgemotztes Netbook mit Touchscreen bleibt, mutet wie die Ironie dieser Geschichte an.

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Autor: gedankenblitze  •  13. April 2010  • Rubrik: Digital •  Comments (0) • 
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