iPhone – Steve Jobs Blutdiamanten
Seit je her sind Apple Produkte überteuert, fehleranfällig und haben eine miserable Ergonomie.
Seit mehreren Jahren berichtet die Presse über explodierende iPods und gravierende Sicherheitsmängel in Apples Software.
Mit dem Aufstieg von Apple zur Nummer eins ist das Geschäftsgebaren von Steve Jobs in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt.
Steve Jobs lässt im App-Store die Medien zensieren, tritt die Pressefreiheit und den Datenschutz mit Füssen.
Neu ist, dass an Steve Jobs Hände Blut klebt. Die miserablen Arbeitsbedingungen beim Auftragsfertiger Foxconn haben eine Selbstmordwelle unter den Arbeiter ausgelöst.
Am schwersten wiegt, dass sich Apple nicht genügend um Rohstoffe aus konfliktfreier Produktion kümmert.
Das in den iPhones verarbeitete Tantal stammt aus dem von Bürgerkrieg zerrissen Kongo. Tantal ist so wertvoll wie Diamanten und Gold. Wie Blutdiamanten hält es den Bürgerkrieg im Gange.
Die Arbeitsmethoden vegetieren auf Steinzeitniveau dahin und die Leute sterben halt. Ruanda und Uganda liegen an der Grenze zum Kongo, gerade dort, wo sich die Minen befinden. Das ist das Kriegsgebiet, auf dem seit elf Jahren gekämpft wird. Hauptsächlich Kinder werden für den Kampf eingesetzt. Der Kongo hatte nie eine große Möglichkeit, sich gegen seine Gegner zu wehren. Das Nachbarland Ruanda ist berüchtigt dafür, die Minen auszurauben und das Coltan seinerseits zu exportieren. Schon 2001 wusste man, dass so schnell kein Ende der Krise in Sicht sein wird. Im Zuge der kriegerischen Auseinandersetzungen im Grenzgebiet sind inzwischen fünf Millionen Menschen gestorben. Nur weil wir nichts mehr davon hören, heißt das nicht dass der Krieg aufgehört hat. Tantalum Memorial – der afrikanische Weltkrieg und unsere Handys»
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Autor: gedankenblitze • 1. Juli 2010 • Rubrik: Wirtschaft • Comments (0) •
Tags: Apple, Blutdiamanten, Bürgerkrieg, iPad, iPhone, iPod, konfliktfreie Produktion, Kongo, Steve Jobs, Tantal